S29 - 04.02.: Rennen 2
🇮🇹 Sardegna - Layout a (rückwärts) 🇮🇹
Von Kanada geht es wieder zurück nach Italien. Rennen Nummer 2 findet - wie soll es auch anders sein - wieder auf der wunderschönen Insel Sardinien statt.
Die Sardegna – Road Track – Layout A ist ein rund 5,1 Kilometer langer Straßenkurs, der sich durch seine Mischung aus langen Vollgaspassagen und technisch anspruchsvollen Passagen auszeichnet. In der rückwärts gefahrenen Variante verändert sich das Rhythmus-Gefühl.
Sardinien ist bekannt für enge, kurvige Asphaltstraßen, auf denen auch reale Rallye-Etappen gefahren werden. Genau dieses Gefühl transportiert die Strecke: schneller Asphalt, wenig Auslaufzonen, viel Rhythmus – ein Kurs, der Respekt verlangt, aber sauberes Fahren belohnt.
Fakten:
- Variante: Layout A - rückwärts
- Tageszeit: Nachmittag
- letzter Besuch der aWL: Saison 24 (30. Okt. 2024)
- Rundenanzahl: 34 ~ 173,8 km Gesamt
- Streckenlänge: 5.113 m
- Längste Gerade: 915 m
- Höhenunterschied: 35 m
- Anzahl Kurven: 15
Streckenbeschreibung:
Los geht es auf der rund 700 Meter langen Start-Ziel-Gerade. Am Ende wartet eine schnelle Linkskurve, bei der der Einlenkpunkt exakt sitzen muss. Wer hier nur einen Moment zu spät reagiert, wird gnadenlos nach rechts in die Leitplanke getragen. Trifft man den Punkt jedoch sauber, nimmt man enorm viel Schwung mit in den nächsten Abschnitt.
Mit Turn 2 folgt der erste harte Bremspunkt der Runde. Für die enge Rechtskurve muss das Fahrzeug stark verzögert werden – eine klassische Stelle für Attacken im Anbremsen und mutige Überholmanöver.
Anschließend führt die Strecke über mehrere leichte Rechtskurven am oberen Rand entlang. Dieser Abschnitt ist schnell und wellig zugleich. Wichtig ist hier, die Curbs nur sanft mitzunehmen, um das Fahrzeug nicht aus der Balance zu bringen.
Turn 7 ist die nächste markante Rechtskurve, die erneut kräftig angebremst werden muss. Beim Herausbeschleunigen ist Feingefühl gefragt, denn zu viel Gas lässt das Heck schnell unruhig werden.
Danach geht es mit Vollgas bergab durch Kurve 8 und 9. Turn 10 verlangt wieder einen sauberen Bremspunkt und eine enge Linie an der Innenseite. Die Kurve zieht sich leicht, weshalb auch hier ein kontrolliertes Herausbeschleunigen entscheidend ist.
Bei Turn 11 und 12 wartet eine S-Kombination, die nur mit präzisen Lenkbewegungen und der passenden Geschwindigkeit flüssig durchfahren werden kann. Vor allem der Einlenkwinkel für Turn 12 bestimmt, wie früh man wieder voll aufs Gas gehen kann.
In den letzten drei Kurven kann man schließlich noch einmal viel Zeit gewinnen – oder verlieren. Während Turn 13 und 14 noch mit deutlich über 200 km/h durchfahren werden, erfordert die direkt folgende letzte Rechtskurve ein hartes Herunterschalten bis in den zweiten, teilweise sogar kurz in den ersten Gang. Am Scheitelpunkt heißt es dann: Geduld am Gas, um mit maximalem Tempo auf die Start-Ziel-Gerade herauszubeschleunigen.

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