🇯🇵 S30 - R3: 20.05.26 - Tokyo Expressway 🇯🇵


🇯🇵 S30 - Rennen 3 - 20.05.26 🇯🇵

– Tokyo Expressway – 


Streckenvorstellung S30 R2 1400

Über den Dächern von Tokyo liegt noch das blasse Licht des Morgengrauens. Die Stadt ist wach, aber noch nicht ganz in Bewegung – als würde sie für einen kurzen Moment den Atem anhalten. Zwischen Betonwänden, Brückenkonstruktionen und langen Geraden schimmern die ersten Lichtreflexe auf dem Asphalt, während sich langsam Spannung aufbaut. Kein Sonnenaufgang in idyllischer Landschaft, sondern kühle Urbanität, Stahl, Glas und das dumpfe Echo aufheulender Motoren zwischen den Mauern.

Nach einer Woche “NBR-Pause” wartet mit dem Tokyo Expressway - Ost am 20.05. eine Strecke, die kaum Fehler verzeiht. Gefahren wird gegen den Uhrzeigersinn. Statt flüssigem Rhythmus erwartet einem eine Mischung aus harten Bremspunkten, langen Beschleunigungszonen und technisch anspruchsvollen Kurvenkombinationen. Mauerkontakt ist hier selten nur ein kleiner Schönheitsfehler.

🔑 Key-Features der Strecke:

  • Variante: Ost (gegen den Uhrzeigersinn)
  • Tageszeit: Frühes Morgengrauen
  • Rundenanzahl: 30
  • Streckenlänge: 7.192 m
  • Längste Gerade: 2.000 m
  • Höhenunterschied: 32,0 m
  • Anzahl Kurven: 13

📋 Streckenbeschreibung:

Kyoto Yamagiwa gt engine

Am Ende der langen Geraden nach Start und Ziel wartet mit Kurve 1 direkt eine enge Haarnadelkurve, die sofort höchste Konzentration verlangt. Gerade nach dem Start kann es hier schnell eng werden, da viele Fahrer versuchen, den Windschatten optimal zu nutzen und entsprechend spät anzubremsen. Wer dabei zu optimistisch agiert, riskiert bereits in den ersten Sekunden unnötigen Schaden – und hat anschließend noch einen langen Weg vor sich, bis dieser repariert werden kann.

Kurve 2 wird mit Vollgas durchfahren, bevor es erneut über eine längere Gerade weitergeht. Anschließend muss für Kurve 3 wieder angebremst werden. Hier gilt: möglichst innen bleiben und frühzeitig zurück aufs Gas, um den Schwung mitzunehmen.

Die darauf folgende Linkskurve führt leicht bergab und hat ihre ganz eigene Tücke. Beim Anbremsen wird das Fahrzeug leicht entlastet, wodurch die Hinterachse schnell nervös werden kann. Ein sauberer Bremspunkt und ruhige Lenkbewegungen zahlen sich hier besonders aus.

Danach beginnt mit Sektor 3 der technische Mittelteil, eingeleitet durch Kurve 5.

Nach dieser Passage geht es noch einmal kurz geradeaus, bevor die nächste Kurvenkombination wartet. Für die Kurven 6 bis 10 ist eine flüssige Fahrweise und ein sauberer Rhythmus entscheidend, um gute Rundenzeiten zu erzielen. Wer das Fahrzeug hier zu unruhig positioniert oder eine Kurve nicht sauber trifft, verliert sofort Zeit und bringt sich für die folgenden Passagen aus dem Takt.

Kurve 10 und 11 bilden anschließend eine schnelle Passage und können im Idealfall mit Vollgas durchfahren werden. Wer hier genügend Schwung mitnimmt, kann sich optimal auf den letzten Sektor vorbereiten.

Der finale Abschnitt besteht aus den letzten beiden Kurven 12 und 13. Beide sind etwas langsamer und formen gemeinsam einen fast 180-Grad-Bogen, unterbrochen von einem kurzen Geradenstück.
Ein sauberer Exit aus Kurve 13 ist hier besonders wichtig, denn nur wer früh und kontrolliert beschleunigt, nimmt maximalen Speed auf die lange Gerade mit.

Zum Schluss sollte man eines nicht vergessen: Der Tokyo Expressway kennt keine Auslaufzonen. Jeder kleine Fahrfehler kann schnell mit einem unsanften Mauerkuss, Schaden oder sogar einer Strafe enden. Präzision, Geduld und ein gesundes Maß an Respekt vor der Strecke dürften hier am Ende den entscheidenden Unterschied machen.

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