S29 - 04.03.: Rennen 6
🇨🇭 Deep Forest - Gesamtstrecke /rückwärts) 🇨🇭
Nach unserem Abstecher nach Italien geht es für Rennen 6 weiter in die Schweiz – zum Deep Forest Raceway. Zwei völlig unterschiedliche Charaktere treffen hier aufeinander.
Der Deep Forest Raceway ist rund 4,3 Kilometer lang und liegt eingebettet in ein Waldgebiet. Was auf dem Papier idyllisch klingt, entpuppt sich im Rennen schnell als anspruchsvolle Achterbahnfahrt. Schnelle Abschnitte wechseln sich mit technisch kniffligen Kurvenkombinationen ab, dazu kommen Tunnel, blinde Kuppen und spürbare Höhenunterschiede. Das Auto ist hier ständig in Bewegung – wer kein sauberes Setup und ein gutes Gefühl für die Balance hat, wird es schwer haben.
Vor allem die Übergänge von mittelschnellen Kurven in harte Bremspunkte verlangen Präzision. Kleine Fehler summieren sich, und ein minimal verpasster Scheitelpunkt kann den Speed für die komplette folgende Passage kosten. Überholmanöver müssen gut vorbereitet sein, meist über einen starken Kurvenausgang auf die längeren Geraden. Mit der Brechstange funktioniert es hier selten.
Fakten:
- Variante: Gesamtstrecke (rückwärts)
- Tageszeit: Früher Morgen
- Letzter Besuch der aWL: Saison 18 (10. Mai 2023)
- Rundenanzahl: 41 ~ 174,4 km Gesamt
- Streckenlänge: 4.253 m
- Längste Gerade: 765 m
- Höhenunterschied: 50 m
- Anzahl Kurven: 18
Streckenbeschreibung:
Nach Start und Ziel beschleunigt man zunächst leicht bergauf auf eine kurze Gerade. Die erste Rechtskurve fällt etwas ab und wirkt enger, als sie ist – mit einem stabilen Auto kann man sie sehr schnell, teilweise sogar nahezu voll durchfahren. Wichtig ist, das Fahrzeug dabei ruhig zu halten, denn direkt im Anschluss zieht die Strecke wieder bergauf.
Es folgt ein längerer Linksbogen (Kurven 2-4), der vom Layout her harmlos aussieht, aber entscheidend für den nächsten Abschnitt ist. Wer hier zu weit nach außen getragen wird oder zu früh einlenkt, verbaut sich die Linie für die enge rechte Haarnadel, die unmittelbar danach wartet. Diese Haarnadel (T5) ist einer der wichtigsten Punkte der Runde: sauberer Bremspunkt, später Scheitel, möglichst gerader Exit. Der Winkel beim Herausbeschleunigen entscheidet darüber, wie viel Speed man auf die folgende lange Gerade mitnimmt, die durch den ersten Tunnel führt.
Am Ende des Tunnels öffnet sich die Strecke leicht. Man sollte das Auto früh nach links positionieren und sich klar auf den Bremspunkt für die folgende 90-Grad-Rechts (T9) vorbereiten. Hier ist Stabilität beim Anbremsen entscheidend, da der Kurveneingang leicht unruhig wirken kann. Danach geht es durch eine flüssige Kombination aus schnellen Richtungswechseln in den zweiten, kürzeren Tunnel.
Am Tunnelausgang schließt sich ein weiter Linksbogen (T13) an, gefolgt von einem kurzen Zwischensprint unter der letzten Unterführung hindurch. Direkt danach wartet eine engere Linkskurve, die Geduld am Kurvenausgang verlangt – zu frühes Gas kostet hier Traktion.
Im letzten Streckenabschnitt wird es wieder etwas schneller. Mehrere zügige Kurven (T15-T17) führen auf die kurze Gerade vor der finalen Rechtskurve. Diese sollte innen sauber getroffen werden, mit Fokus auf einen starken Exit. Wer hier früh und kontrolliert aufs Gas gehen kann, nimmt maximalen Schwung auf die Start-Ziel-Gerade mit und schließt die Runde mit Höchstgeschwindigkeit ab.

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