S29 - 18.02.: Rennen 4
🇯🇵 Fuji Speedway 🌧️ - Kurzstrecke 🇯🇵
Rennen 4 führt uns nach Japan – genauer gesagt auf die Kurzstrecke des Fuji Speedway. Vor der Kulisse des mächtigen Mount Fuji wartet ein Kurs, der auf den ersten Blick kompakt wirkt, aber fahrerisch mehr fordert, als man vermuten würde.
Bei der “kurzen” Variante wir lediglich auf die Schikane verzichtet, die normalerweise nach Kurve 10 kommt. Nichts desto trotz haben wir den technischen Mittelteil, der eine präzise Linienwahl in den mittelschnellen Passagen erfordert. Wer hier Zeit gewinnen will, muss sauber aus den Kurven herausbeschleunigen und darf sich keine Fehler erlauben. Im Gegensatz zur letzten Strecke gibt es diesmal ein paar mehr Überholmöglichkeiten.
Aber dennoch sollte man immer dran denken: Zu frühes Risiko kostet schnell mehrere Positionen. Hinzu kommt, dass es auf dieser Strecke auch regnen kann ;)
Reifenmanagement, Traktion am Kurvenausgang und ein stabiler Rhythmus dürften am Ende den Unterschied machen.
Fakten:
- Variante: Kurzstrecke
- Tageszeit: Früher Morgen
- letzter Besuch der aWL: Saison 23 (07. Aug. 2024)
- Rundenanzahl: 36 ~ 162,9 km Gesamt
- Streckenlänge: 4.526 m
- Längste Gerade:1.475 m
- Höhenunterschied: 40 m
- Anzahl Kurven: 14
Streckenbeschreibung:
Grundsätzlich lässt sich die Strecke in zwei unterschiedliche Abschnitte einteilen. Zunächst ein schneller Teil mit flüssigen, mittelschnellen bis schnellen Kurven, anschließend ein deutlich technischerer Bereich mit engen Passagen sowie spürbaren Steigungen und Gefällen. Ein ausgewogenes Setup ist daher entscheidend – zu viel Fokus auf Topspeed kostet im technischen Abschnitt Zeit, zu viel Abtrieb bremst auf der Geraden. In der Kurzvariante entfällt lediglich die Schikane nach Kurve 10, wodurch dieser Abschnitt flüssiger gefahren werden kann.
Mit knapp 1,5 Kilometern zählt die Start-/Zielgerade zu den längsten im Rennkalender. Entsprechend groß ist hier die Chance, sich im Windschatten heranzusaugen und einen Angriff zu setzen. Ein sauberer Start ist hier besonders wichtig, denn die erste enge Rechtskurve bietet sofort die Möglichkeit, Positionen gutzumachen. Gleichzeitig ist Vorsicht geboten: Späte Bremspunkte führen hier immer wieder zu Verbremsern – und im ungünstigsten Fall zu Kontakt. Wer gut aus der letzten Kurve kommt, legt bereits den Grundstein für ein mögliches Überholmanöver.
Nach dieser Passage folgt eine schnelle Links, die in eine langgezogene Rechts übergeht und sich zum Kurvenausgang hin verengt. Eine stabile Fahrzeugbalance ist hier entscheidend, da kleine Unruhen sofort Geschwindigkeit kosten.
Kurve 6 ist eine enge Linkskurve, aus der es in einen langen, schnellen Rechtsknick geht. Die anschließenden Kurven 7 bis 9 lassen sich in der Regel mit Vollgas durchfahren – saubere Linienführung vorausgesetzt.
Kurve 10 kann in der Kurzvariante deutlich zügiger genommen werden, da die sonst folgende Schikane entfällt. Das erhöht die Durchschnittsgeschwindigkeit und verschiebt den Fokus stärker auf den folgenden technischen Abschnitt.
Ab Kurve 11 beginnt der anspruchsvollste Teil der Strecke. Enge Kombinationen, Richtungswechsel und Höhenunterschiede verlangen maximale Präzision. Hier entscheidet sich oft, wer den besseren Rhythmus findet.
Kurve 14 ist schließlich die letzte Herausforderung vor der langen Geraden. Wer hier den Scheitelpunkt sauber trifft und früh ans Gas kann, nimmt entscheidenden Schwung mit – und genau diese letzten Zehntel machen am Ende häufig den Unterschied.

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