S29 - 11.02.: Rennen 3
🇺🇸 Grand Valley - Süd (rückwärts) 🇺🇸
Von Italien geht es nun wieder zurück über den Atlantik in die USA. Rennen Nummer 3 führt uns in die Berge nach Grand Valley. Die Brücken- und Tunnelsektionen sorgen für eine abwechslungsreiche und dynamische Rennatmosphäre.
Eine gute Runde auf dieser Strecke erfordert sowohl Mut als auch ein hohes Maß an Fokussierung. Die Strecke bietet wenig Raum für Fehler und hat einige technische und unübersichtliche Abschnitte, die es schwer machen sie zu lesen, zu beurteilen oder zu überholen.
Einmal zu spät gebremst wird man nach außen getragen, was dazu führen kann, dass man entweder an einer Leitplanke oder am Felsen hängen bleibt oder die Reifen auf Sand geraten und dadurch den Grip verlieren.
Fakten:
- Variante: Süd - rückwärts
- Tageszeit: Später Morgen
- letzter Besuch der aWL: Saison 20 (29. Nov. 2023)
- Rundenanzahl: 54 ~ 166,1 km Gesamt
- Streckenlänge: 3.076 m
- Längste Gerade: 995 m
- Höhenunterschied: 85 m
- Anzahl Kurven: 10
Streckenbeschreibung:
Nach dem Start geht es in den Tunnel und in Kurve 1 und Kurve 2 wird es eng. Gerade in der Anfangsphase ist die Versuchung groß, sofort Positionen gutzumachen. Wer hier übermotiviert agiert, riskiert früh Schäden – entweder am eigenen Auto oder beim Gegner. Ein kontrollierter Ansatz zahlt sich meist mehr aus, als eine komplette Runde mit beschädigtem Fahrzeug bestreiten zu müssen.
Kurve 1 liegt im Tunnel und gehört zu den anspruchsvolleren Abschnitten. Ein leichtes Anbremsen vor der Kurve ist hier meist notwendig, um das Auto sauber zu platzieren. Unmittelbar danach folgt eine enge Linkskurve, die typischerweise im zweiten Gang gefahren wird.
Darauf schließt sich Kurve 3 an – diesmal eine enge Rechtskurve. Je nach Fahrzeug und Übersetzung wird sie im ersten oder zweiten Gang genommen. Am Kurvenausgang kann früh beschleunigt und hochgeschaltet werden, bevor es mit hohem Tempo durch Kurve 4 geht. Je nach Setup ist hier ein kurzes Lupfen nötig, oft geht es aber auch voll durch.
Im Idealfall landet man am Ausgang nah an der Leitplanke und kann den Schwung mitnehmen in Richtung Kurve 5 und 6. Diese Kombination erinnert stark an Kurve 3 und 4, ist jedoch etwas weiter gezogen. Kurve 5 führt in einem größeren Rechtsbogen, Kurve 6 anschließend wieder nach links. Auch hier gilt: außen rauskommen und möglichst früh wieder ans Gas.
Kurve 7 ist nur ein leichter Linksknick und lässt sich meist mit Vollgas oder minimalem Lupfen fahren. Vorsicht ist dennoch geboten, denn ein zu enger Radius nach innen kann fatal sein. Gerät man mit den linken Reifen zu stark auf den Sandstreifen, wird das Fahrzeug schnell instabil – im schlimmsten Fall endet das in einem Dreher mit Einschlag und Motorschaden.
Danach geht es mit Vollgas dicht an den Felsen vorbei durch die Kurven 8 und 9. Es folgt eine etwas längere Brücke. Am Ende dieser Passage sollte man sich konsequent rechts halten, um den optimalen Einlenkwinkel für den finalen 180-Grad-Bogen zu haben.
Ein zu früher Einlenkpunkt in diese letzte Kurve führt dazu, dass man beim Beschleunigen nach außen getragen wird und noch einmal vom Gas muss, um die Mauer zu vermeiden. Wer zu spät einlenkt, kann wiederum erst verspätet voll beschleunigen und verliert wertvolle Zeit. Zusätzlich lohnt sich hier immer ein kurzer Blick in den Rückspiegel, da dieser Abschnitt gerne für späte Ausbremsmanöver genutzt wird.
Nach Kurve 10 öffnet sich schließlich die fast einen Kilometer lange Gerade zurück in Richtung Start und Ziel.

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