🇨🇦 S31 / R3: 12.08.26 - Circuit Gilles-Villeneuve 🇨🇦


🇨🇦 12.08.26: Circuit Gilles-Villeneuve 🇨🇦

– Rennen 3 – 


S31 Streckenbeschreibung R2 1400

Nächsten Mittwoch steht in der Saison 31 das dritte Rennen auf dem Programm. Nach den ersten beiden Läufen auf Trial Mountain und in Suzuka geht es diesmal nach Kanada auf den Circuit Gilles-Villeneuve in Montréal. Gefahren wird am Nachmittag – und damit unter Bedingungen, die sich von den frühen Morgenstunden in Japan unterscheiden.

Ganz unbekannt ist der Kurs dabei nicht. Bereits Ende Januar diesen Jahres wurde die Strecke in der Saison 29 gefahren. Damals war sie allerdings noch kein Teil der regulären Streckenauslosung. Gemeinsam mit Yas Marina wurde sie von der Ligaleitung festgelegt, da beide Strecken zu diesem Zeitpunkt neu in Gran Turismo 7 hinzugekommen waren. Für einige Fahrer gibt es damit bereits Erfahrungen, während andere möglicherweise zum ersten Mal in Montréal an den Start gehen.

Der Circuit Gilles-Villeneuve hat einen ganz eigenen Charakter. Die Strecke auf der Île Notre-Dame besteht zu großen Teilen aus langen Geraden, die immer wieder durch enge Schikanen und harte Bremszonen unterbrochen werden. Gerade diese Kombination macht den Kurs interessant: Auf den Geraden zählt vor allem die Höchstgeschwindigkeit, während in den langsamen Passagen ein möglichst sauberes und kontrolliertes Fahrzeug gefragt ist.

🔑 Key-Features der Strecke:

  • Variante: Gesamtstrecke
  • Tageszeit: Nachmittag
  • Rundenanzahl: 36
  • Streckenlänge: 4.361 m
  • Längste Gerade: 1.173 m
  • Höhenunterschied: 5 m
  • Anzahl Kurven: 14

📋 Streckenbeschreibung:

Kyoto Yamagiwa gt engine

Direkt nach Start und Ziel folgt eine enge Linkskurve, die unmittelbar in eine langgezogene Rechts übergeht. Hier ist Vorsicht geboten: Viele Fahrzeuge neigen in diesem Abschnitt zu Untersteuern. Beim Herausbeschleunigen sollte man gefühlvoll mit dem Gas umgehen, um das Heck stabil zu halten.

Die Schikanen, wie Turn 3 und 4, Turn 6 und 7, sowie Turn 8 und 9 sind etwas tricky. Wer hier zu aggressiv über die Randsteine fährt, kann schnell Zeit verlieren oder das Fahrzeug aus der Balance bringen. Gleichzeitig darf man es sich in den engen Passagen nicht leisten, zu vorsichtig zu sein, denn auf den folgenden Geraden fehlt dann die Geschwindigkeit. Das richtige Maß zwischen Risiko und sauberem Fahren dürfte deshalb eine wichtige Rolle spielen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Haarnadelkurve (Turn 10) am Ende des ersten Streckenteils. Sie führt auf die längsten Geraden des Kurses und bietet damit eine der besten Möglichkeiten für Überholmanöver. Wer hier dicht hinter einem Konkurrenten bleibt und gut aus der Kurve herauskommt, kann oft seinen Geschwindigkeitsvorteil bis in die nächste Bremszone mitnehmen.

Am Ende wartet schließlich eine der bekanntesten Stellen des Circuit Gilles-Villeneuve: die letzte Schikane (Turn 13/14) mit der „Wall of Champions“. Die Mauer steht hier unmittelbar an der Strecke und verzeiht kaum Fehler. Ein kleiner Verbremser oder ein zu aggressiver Angriff auf die Randsteine kann bereits das Ende einer schnellen Runde bedeuten.

Nach den ersten beiden Saisonrennen dürfte deshalb auch interessant werden, ob sich die bisherigen Kräfteverhältnisse fortsetzen. Der Circuit Gilles-Villeneuve verlangt eine etwas andere Herangehensweise als Trial Mountain oder Suzuka. Besonders Fahrzeuge mit guter Beschleunigung, hoher Endgeschwindigkeit und stabilem Bremsverhalten könnten auf den langen Geraden und in den zahlreichen Bremszonen ihre Stärken ausspielen.

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